Inhaltsverzeichnis
Modernes Versicherungsrecht
SjL, Roland Schaer, 2007




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Literaturverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis

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1. Teil: Geschichte und Neuzeit

§ 1 Die Geschichte der Versicherung

I. Anfänge eines Risk Sharing: von der Antike ins Mittelalter
II. Das Mittelalter: Freiheitsrechte, freie Arbeit und selbständiges Gewerbe
III. Kaskoversicherungen für Schiffe und die Anfänge der Lebensversicherung
IV. Die Metamorphose der Schiffsversicherung in England
V. Der Westfälische Frieden und das Allgemeine Preussische
Landrecht 1794
VI. Die Schweiz: von Gebäudeversicherungsanstalten, Ansätzen zur Fahrhabeversicherung und ausländischen Aktiengesellschaften Anfang des 19. Jahrhunderts
VII. Der Brand zu Glarus, die Gefahren der Eisenbahn und Unfälle in den Fabriken VIII. .... Bismarck und Forrer: Ansätze zu einem Sozial-
versicherungssystem
IX. Die Jahrhundertwende, der Erste Weltkrieg und Ansätze für
eine Kartellisierung des Versicherungsmarktes
X. Ausbau der Sozialversicherung, Koordinationsbemühungen
und drohende Finanzierungschwierigkeiten; vom liberalen
zum sozialen Staatswesen
XI.Die Entwicklung der Versicherungswirtschaft weltweit
XII. Der Deregulierungsvorsprung der USA und der Druck der Konsumentenschutzbewegung

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§ 2 Deregulierung, Reregulierung, Fragmentierung undVirtualisierung des Versicherungsmarktes

I. Triggering Events und Paradigmawechsel
II. Vom Spezialversicherer zum Allbranchenversicherer, zum Allfinanzdienstleister und die Fragmentierung
III. Das Versicherungsprodukt, die Digitalisierung und die
Fragmentierung des Marktes
IV. Nachhaltigkeit der Trends im Hinblick auf die «integrierten
Versorgungsmodelle» und damit neuartige Formen des Ver-
sicherungsverhältnisses
V. Schadensprävention und aktive Schadenminderung: noch
die Domäne der öffentlich-rechtlichen Versicherer
VI. Der virtuelle Versicherer
VII. Normierungsbedarf als Folge dieser Entwicklungen

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2. Teil: Wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen für Versicherungsverhältnissse
§ 3 Der Schaden und die Ressourcenallokation

I. Das Einstehen für Schaden als Schicksalsfrage
II. Individuelle Haftung und deren kollektive Erweiterung
III. Ökonomischer Approach oder die «ökonomische Analyse
des Rechts»
IV. Die drei Kernfragen bei Schadenausgleichsystemen
V. Der Begriff des Schadens und dessen Ersatzfähigkeit
VI. Der normative Schaden und der Schaden als Typus
VII. Verkehrsauffassung als ausschlaggebendes Kriterium für
die Ersatzfähigkeit
VIII. Der fliessende Übergang zwischen schadenmindernden und
schadenverhütenden Aufwendungen und die Vorverlagerung
des Haftpflichtrechts
IX. Der Ökoschaden als Beeinträchtigung kollektiver, nicht
individueller Interessen
X. Interdependenz zwischen einem materiell-rechtlichen Schaden-
typus und erleichterten prozessualen Beweisregeln

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§ 4 Versicherung und Schadenausgleich

I. Der Risikotransfer: Versicherung als funktionaler Rechtsbegriff
II. Das versicherbare Interesse
III. Der Typus Versicherung
IV. Typische Merkmale der Versicherung
V. Überlagerung des Leistungsaustausches mit Informations-, Aufklärungs- und Beratungspflichten
VI. Neuartige Risikotransfermöglichkeiten
VII.Der grundlegende Unterschied: Schaden-, Summenversicherung
VIII. Haftungsersetzung durch Versicherungsschutz
IX. Direktes Forderungsrecht gegen einen Haftpflicht-
versicherer
X. Evolution von Haftungssystemen zu Entschädigungs-
systemen
XI. Das Trennungsprinzip: Haftpflichtrecht und Versicherungs-
deckung
XII. Ressourcenallokation, Finanzierungsmethoden und -probleme

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§ 5 Wirtschaftsaufsichtsrecht: Versicherungen und Financial Services im Fokus

I. Wirtschaftsaufsichtsrecht im Spannungsfeld zwischen Deregulierung, Reregulierung und Verbraucherschutz
II. Die Folgen des Turbokapitalismus der 90er-Jahre
III. Digitalisierung und Virtualisierung von Versicherungsunternehmen
IV. IAIS und globale Vorgaben für eine effektive Versicherungsaufsicht
V. Finanz-, Funktions- und subsidiäre Missbrauchsaufsicht
VI. Grundsatzpostulate der Revision des VAG in der Schweiz
VII. Schnittstellen zum materiellen Versicherungsvertragsrecht
VIII. Die Funktionsaufsicht im Besonderen
IX. Die Finanzaufsicht
X. Die Missbrauchsaufsicht
XI. Bestandesübertragung und Kündigungsrecht des Versicherungs-
nehmers
XII. Aufgabe der Geschäftstätigkeit

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§ 6 Supranationales Recht, Transformation und Rechtsharmonisierung

I. Supranationales Recht und Transfer in Landesrecht
II. EU-Richtlinien im Hinblick auf Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit von Versicherungsunternehmen
III. EU-Kartellrecht und Gruppenfreistellungs-Verordnung
IV. EU-Richtlinie über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen 1993
V. EU-Richtlinie über den Verbraucherschutz bei Vertragsabschlüssen im Fernabsatz von 1997
VI. EU-Richtlinie zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten von 1995 und die RL für elektronische Kommunikation von 2002
VII. EU-RL bezüglich Motorfahrzeughaftpflichtversicherung 1972, 1983, 1990, 2000 und 2002
VIII. RL über die Versicherungsvermittlung 2002
IX. EU-Richtlinie zur Koordinierung der Rechtsschutzversicherung von 1987
X. EU-RL bezüglich touristischer Beistandsleistungen von 1984
XI. RL 1998 über die Beaufsichtigung von Versicherungsgruppen
XII. Die EU-RL über die Beaufsichtigung von Finanzkonglomeraten 2002
XIII. .... Die EU-RL zum elektronischen Geschäftsverkehr 2000
XIV.Die RL zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zweck der Geldwäsche von 2001
XV. Die RL über den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen an Verbraucher 2002
XVI. Das Lugano-Übereinkommen von 1988
XVII. Assoziationsabkommen Schweiz/EU 1992
XVIII. Rechtsparallelismus und die schwindende Selbstbestimmung in globalisierten Märkten

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§ 7 Normenverständnis und Normen­vorverständnis

I. Ressourcenallokation als treibende Kraft für Normierungen und Inhaltsbestimmung
II. Das Triggering-Event des 20. Jahrhunderts: der Konsumentenschutz
III. Charakter rechtlicher Normierungen und Besonderheiten des Versicherungsrechts
IV. Allgemeine Rechtsgrundsätze
V. Rechtsanwendung, Rechtsgestaltung und Rechtsetzung
VI. Analoge Anwendung des Versicherungsrechts auf versicherungsähnliche Rechtsgeschäfte
VII. Die Inhaltsbestimmung bei öffentlich-rechtlichen Versicherungsverhältnissen
VIII. Bedeutung von Verwaltungsanordnungen, Weisungen, Kreisschreiben für die Auslegung
IX. Anhang zu einem Gesetz als besondere Rechtsquelle

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§ 8 «Principles» oder das Framework für Versicherungsverhältnisse

I. Die die Versicherungsverhältnisse und die Koordination von schadenaus-gleichenden Leistungen prägenden «Grundsätze»
II. «Grundsätze» und «Prinzipien» des Schadenausgleichs generell
III. Die das private Versicherungsrecht prägenden «Grundsätze»
IV. «Grundsätze» der sozialen und öffentlich-rechtlichen Versicherungsverhältnisse
V. «Principles» im angelsächsischen Rechtsbereich
VI. Principles und der Anpassungsbedarf des partikularen, europäischen Versicherungsrechts an die fortschreitende Rechtswirklichkeit

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§ 9 Auslegung, Inhaltskontrolle und Inhaltskorrektur von Versicherungsverträgen

I. Das Vertrauensprinzip bei der Auslegung von Verträgen
II. Fliessender Übergang vom Vertrauensprinzip, zur Auslegung
gegen den Verfasser und zur Inhaltskorrektur
III. Auslegung und Inhaltskontrolle von vorformulierten Vertragsbestimmungen
IV. Die Unklarheitenregel oder «in dubio contra assecuratorem»
V. Der Auslegungsgrundsatz: Restriktionsprinzip
VI. Der Auslegungsgrundsatz: Verbot der Aushöhlung von Verträgen
VII. Der Auslegungsgrundsatz: Spezialität versus Universalität
VIII. Lückenlosigkeit der Deckung bei verwandten Verträgen
IX. Widerspruchsfreiheit
X. Vorrang von Besonderen Bestimmungen gegenüber AVB
XI. Die Ungewöhnlichkeitskontrolle
XII. Ungewöhnlichkeits- und Inhaltskontrolle gemäss deutschem
AGBG und neuem BGB
XIII. Von der «in dubio contra proferentem»- zur «reasonable expectations»-Doktrin
XIV. Die Vorverlagerung: von der Auslegung, über die Inhalts- und Transparenz-kontrolle zur unterlassenen Aufklärungs- und fehlerhaften Beratung
XV. Omnipräsente Aufklärungs- und Belehrungspflichten

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3. Teil: Versicherungsverhältnisse "vor" dem Versicherungsfall

§ 10 Versicherungsverhältnis und -vertrag: Mechanismen des Abschlusses

I. Der Versicherungsvertrag bzw. das Versicherungsverhältnis
II. Die essentialia negotii des Versicherungsverhältnisses
III. Modalitäten der Entstehung des Versicherungsvertrages

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§ 11 Gefahrstatsachen und Gefahrsanzeige: lex specialis

I. Gefahr als wesentlicher Vertragsbestandteil
II. Die erhebliche Gefahrstatsache als Geschäftsgrundlage
III. Fragen, die Rückschlüsse auf Gefahrstatsachen erlauben
IV. Diktierte und spontane Anzeigepflicht
V. Erhebliche Gefahrstatsachen als Vertragsvoraussetzung oder Ausschluss
VI. Kasuistik zur Frage der Erheblichkeit einer Gefahrstatsache
VII. Gefahrsveränderung während des Vertragsverhandlungsverhältnisses
VIII. Legalisierung eines bewussten Verschweigens
IX. Kurzfristverträge und Veränderung der Gefahrstatsachen
X. Die Verletzung der Gefahrsanzeigepflicht
XI.Der Verzicht und die Incontestability-Doktrin
XII. Heilung der Verschweigung oder unrichtigen Anzeige
XIII. Anforderungen an das Geltendmachen der Anzeigepflichtverletzung: Präzisierungspflicht
XIV. Vorbehalte anstelle einer Auflösung des Vertrags-
verhältnisses
XV. Die Problematik der Rückwärtsversicherung
XVI. Wissenszurechnung bei Gefahrsdeklaration

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§ 12 Die Willensmängel: lex generalis

I. Gefahrsanzeige, Willensmängel, Aufklärungs- und Beratungspflicht
II. Dissens und normativer Konsens
III. Irrtum über wesentliche Vertragsgrundlagen
IV. Absichtliche Täuschung und Arglist
V. Ex tunc oder ex nunc Auflösung und richterliche Inhaltskorrektur bei Irrtum?
VI. Analoge Anwendung der Normen über die Anzeigepflichtverletzung: Vorrang vor lex generalis

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§ 13 Verbraucherinformation, Aufklärung, Bedürfnisabklärung, Beratung und Interessenwahrung .

I. Die Vielzahl von Aufklärungs-, Informations-, Belehrungs- und Beratungs- und Interessenswahrungspflichten im Versicherungsverhältnis
II. Konkretisierung der Verbraucherschutzinformationspflicht gemäss revidiertem VVG und VAG
III. Bedürfnisabklärung und Beratungspflicht bezüglich Vertragsart und Vertragsinhalt
IV. Aufklärungspflichten während des Versicherungsverhältnisses

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§ 14 Die Intermediäre zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer

I. Die prägenden Eckwerte für die Intermediärstätigkeit
II. Qualitätssicherung und Haftung als Normierungsbedarf
III. Die rechtliche Zuordnung der Intermediärsstätigkeit
IV. Die Erscheinungsformen des Intermediärs in der Rechtswirklichkeit
V. Bedarf und Komplexität des Produktes als Benchmark für die Beratungstiefe
VI. Wissenszurechnung
VII. Verdrängung der Wissenszurechnung durch die Vertrauenshaftung

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§ 15 Prämie, Prämienanpassungen und Prämienschicksal

I. Prämie, Prämienkomponenten und Transparenz
II. Unteilbarkeit bzw. Teilbarkeit der Prämie
III. Geschäftsgebühr als normativer Schadenersatz bei vorzeitiger Vertragsauflösung
IV. Prämienanpassung als einseitiges Gestaltungsrecht im Versicherungsverhältnis
V. Prämienschuldner und Überwälzung der Prämie
VI. Zahlungsverpflichtung, -modalitäten und -verzug

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§ 16 Vertragsdauer, Haftungszeitraum und Beendigung des Versicherungsverhältnisses

I. Dauerschuldverhältnisse und Vertragsdauer
II. Vertragsverlängerung oder Prolongationsklausel
III. Dauerschuldverhältnisse und einseitige Anpassung des Vertrages
IV. Vertragslaufzeit, Versicherungszeitraum und Haftungszeitraum
V. Auflösung von Dauerschuldverhältnissen
VI. Unkündbare Dauerschuldverhältnisse

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4. Teil: Versicherungsverhältnisse "beim" Versicherungsfall

§ 17 Der Versicherungsfall zwischen Gefahrsprävention und Schadenminderung

I. Die Schadenminderungspflicht
II. Gefahrsprävention als besondere, vertragliche Verpflichtung
III. Interdependenzen zwischen Gefahrsprävention, Deckungsausschlüssen, Herbeiführung, Schadenminderung und primären Leistungsvoraussetzungen
IV. Der Versicherungsfall bzw. der Eintritt des befürchteten Ereignisses

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§ 18 Die Herbeiführung des Versicherungsfalles

I. Die «Herbeiführung» und die Verschuldensintensität
II. Die Besonderheit des Verschuldens gegen sich selber
III. Vorsatz im Sinne von Erfolgsunrecht
IV. Grobe und leichte Fahrlässigkeit: Typisierung und Trends
V. Rechtfertigungsgründe und Verschulden
VI. Verhaltensweisen als Deckungsausschluss

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§ 19 Die Einbeziehung Dritter in das Versicherungsverhältnis

I. Sachersatzinteresse oder Haftungsfreistellung?
II. Zurechnung des Verhaltens Dritter
III. Wissenszurechnung beim Abschluss des Vertrages
IV. Der dringende Normierungsbedarf

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5. Teil: Versicherungsverhältnisse "nach" Versicherungsfall

§ 20 Die Schadenbehandlungs- und Leistungspflicht des Versicherers

I. Beweis des Eintrittes des versicherten Ereignisses, des Schadens und des Schadenumfanges
II. Leistungserbringung, Abwehrverpflichtung und Bad Faith
III. Leistungsäufnung und Leistungserbringung bei kapitalbildenden Versicherungsverträgen
IV. Vergleichsweise Erledigung und Anfechtbarkeit
V. Haftung mit dem Restbetrag oder Wiederauffüllung?
VI. Unmittelbares Forderungsrecht Dritter und gesetzliches Pfandrecht

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§ 21 Obliegenheiten nach dem Versicherungsfall und die Befristung von Ansprüchen

I. Das Veränderungsverbot
II. Spontane Anzeigepflicht, reaktive Auskunfts- und Begründungspflicht
III. Befristung von Versicherungsansprüchen
IV. Verjährung von Versicherungsansprüchen

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§ 22 Zurechnung und Koordination

I. Die Interdependenz zwischen Zurechnung, Kongruenz, Regress, Deckungseinschränkungen und Subsidiärklauseln
II. Zurechnungstheorien: Methodenpluralismus
III. Die Kongruenz von schadenausgleichenden Leistungen
IV. Rechtskonstrukt der Koordinationshilfsmittel
V. Befriedigungsvorrecht und Privilegierung

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